Gesund älter werden – aktiv und vital
Gesundes Altern beginnt mit den richtigen Maßnahmen im Alltag. Eine ausgewogene Versorgung mit Vitamin D und Omega-3-Fettsäuren kann helfen, das Immunsystem zu stärken und Entzündungen zu reduzieren. Ergänzend dazu trägt ein einfaches Übungsprogramm für zu Hause dazu bei, Mobilität und Lebensqualität bis ins hohe Alter zu erhalten. Kleine Veränderungen machen den Unterschied.

Sonderfolge – „Gesundes Altern“
mit Christian Muschitz & Karin Amrein
Lebensqualität versus Lebensdauer, was ist dran am Oxidativen Stress, Supplements, Longevity & Entgiften? Was kann ich im Alltag tun, um mein Risiko für verschiedene altersassoziierte Erkrankungen zu reduzieren?
In dieser Sonderfolge beleuchten wir ausführlich Gesundes Altern. Die Vermeidung einer Osteoporose ist ein sehr wichtiger Teil davon, aber auch andere Organe profitieren von verschiedenen Massnahmen. Es geht um gesunden Lebensstil wie ausgewogene Ernährung, Bewegung, aber auch Supplemente wie Kollagen, Calcium, Omega 3, Mikronährstoffe und Grüntee.
Osteoporose: Die Bedeutung eines gesunden Lebensstils
Empfehlungen der International Osteoporosis Foundation (IOF) anlässlich des Weltosteoporosetages am 20. Oktober 2024
Osteoporose ist eine Erkrankung, die zu Knochenschwund und erhöhter Knochenbruchgefahr führt. Eine gezielte Prävention kann helfen, das Risiko erheblich zu senken:
Ernährung
Eine ausgewogene Ernährung mit calciumreichen Lebensmitteln wie Milchprodukten, Proteinen, grünem Gemüse und Nüssen ist essenziell. Vitamin D fördert die Calciumaufnahme, während Supplemente wie Magnesium, Zink, Collagen und Vitamin K die Knochengesundheit unterstützen. Omega Fettsäuren unterstützen in Kombination mit all diesen Maßnahmen das gesunde, vital aktive älter werden.
Regelmäßiges Muskeltraining
Kraft- und Widerstandsübungen stärken nicht nur die Muskulatur, sondern fördern auch den Knochenaufbau. Besonders effektiv sind Übungen mit Gewichten oder das eigene Körpergewicht. Ziel: mindestens 3 x pro Woche 30 – 40 Minuten Training!
Stabiles und gesundes Körpergewicht
Ein zu niedriger oder zu hoher BMI kann das Osteoporoserisiko erhöhen. Ein gesundes Gewicht unterstützt die Knochendichte und reduziert das Sturzrisiko.
Vermeidung von Risikofaktoren
Rauchen, übermäßiger Alkoholkonsum und Bewegungsmangel begünstigen Osteoporose. Ein gesunder Lebensstil mit ausreichend Bewegung, frischer Luft und einer ausgewogenen Ernährung trägt maßgeblich zur Knochengesundheit bei.
Regelmäßige Untersuchungen helfen, Osteoporose frühzeitig zu erkennen und rechtzeitig gegenzusteuern.
Nutzen von Vitamin D, Omega-3 und Muskeltraining auf die biologische Uhr

DO-HEALTH-Studie
Die DO-HEALTH-Studie ist ein multizentrisches europäisches Projekt.
Zusammenfassend zeigt diese Analyse die Altersprotektiven Vorteile einer Omega-3-Supplementierung und weist auf den potenziellen Nutzen einer kombinierten Einnahme von Omega-3 und Vitamin D in Verbindung mit regelmäßiger körperlicher Aktivität hin. Beeindruckend war der nachgewiesene positive Effekt von einer Omega-3 Behandlung zur Verlangsamung der biologischen Alterung über einen Zeitraum von drei Jahren.
Hintergrund
Die DO-HEALTH-Studie sammelte Bioproben zu mehreren Zeitpunkten zwischen Studienbeginn und der dreijährigen Nachbeobachtung und schloss Teilnehmer aus vier europäischen Ländern ein. Sie untersuchte epigenetische Uhren (DNA-Methylierungsalgorithmen; Erbsubstanz), die Messungen auswerten, um Abweichungen zwischen biologischem und chronologischem Alter zu quantifizieren. Die im Februar 2025 veröffentlichten Ergebnisse sprechen für den Einsatz von diesen Methoden zur Messung der biologischen Alterung, um Maßnahmen zur Verlangsamung des Alterungsprozesses und zur Förderung einer längeren Gesundheitsspanne zu bewerten.
Nichtinvasive Messungen ab April 2025 bei mir in der Ordination
Ab April können Sie bei mir in der Sprechstunde den patentierten Pharmanex Biophotonic Scanner nutzen, der erstmalig eine nichtinvasive Messung des Carotinoid-Antioxidantiengehalts Ihrer Haut ermöglicht. Der ermittelte Wert dient als präziser Biomarker für Ihr Antioxidantiensystem und motiviert zur Optimierung Ihrer Gesundheit. Gemeinsam finden wir eine Strategie, wie Sie diesen Wert gezielt verbessern.

Die Gesundheit von Knochen und Gelenken und Muskulatur
Mit zunehmendem Alter durchläuft der Bewegungsapparat degenerative Veränderungen, die zu Erkrankungen wie Sarkopenie (altersbedingter Muskelschwund), Osteoporose (Knochenbruch Risiko) und Arthrose (Osteoarthritis – nicht entzündliche Gelenkserkrankung) führen können. Studien belegen, dass mehrfach ungesättigte Fettsäuren (PUFAs) eine wichtige Rolle für die Gesundheit von Muskeln, Knochen und Gelenken spielen.
PUFAs wirken sich zudem positiv auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und andere altersbedingte Leiden aus. Sie werden in Omega-3, Omega-6 und Omega-9 unterteilt. Die Omega-3-Fettsäuren umfassen hauptsächlich α-Linolensäure (ALA), Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA), die an zahlreichen biologischen Prozessen beteiligt sind.
Das chronologische Alter ist nur ein Maß für das Altern, da auch in jungen Jahren ein beschleunigter biologischer Alterungsprozess auftreten kann. Bei diesen Patienten ist ebenso Vorsicht geboten.
Eine ausgewogene Ernährung, eine entsprechende Supplementation sowie regelmäßige Bewegung und Sport fördern daher das persönliche Wohlbefinden.
Empfehlungen der ESCEO (European Society for Clinical und Economic Aspects of Osteoarthritis and Musculoskeletal Disorders)
Radiobeitrag zum Thema
Warum ältere Menschen mehr Training brauchen | Guten Morgen mit Ö1, 3.3. 25 | Radio Ö1
Die Sendung erklärt, dass Menschen jährlich etwa 1 % ihrer Muskelmasse und doppelt so viel an Muskelkraft verlieren. Dadurch wird es mit zunehmendem Alter immer schwieriger, mobil und selbstständig zu bleiben. Maßnahmen zur Erhaltung der Muskelkraft gewinnen daher an Bedeutung.
COLLAGEN+

Haare, Haut und Nägel
Es gibt fünf veröffentlichte Schlüsselstudien über NuSkin Kollagenpeptide, die mit einer Dosis von 2,5 Gramm/Tag untersucht wurden, was der empfohlenen und verwendeten Dosis entspricht (Haare, Haut, Nägel):
Knochen, Muskeln, Sehnen, Bänder und Gelenke
Auswahl von Studien über Sehnen, Bänder und Gelenke mit Kollagen, bitte beachten Sie, dass diese Studien in der Regel bei 5-10 Gramm/Tag Vorteile zeigen (also die doppelte Dosis zu der oben erwähnten Dosis):
Zusammenfassung:
Es gibt zahlreiche Forschungsergebnisse zu Kollagenpeptiden in all diesen Bereichen. Am umfassendsten ist die Forschung zur Wirkung auf Haut und Gelenke, gefolgt von Sehnen und Bändern. In geringerem Maße wurden bisher Knochen und Muskeln, allerdings mit sehr positiven Effekten untersucht. Vor allem die klinischen Verbesserungen sprechen für sich.
Hinsichtlich der kardiovaskulären Gesundheit existiert eine umfassende Übersichtsarbeit, die darauf hindeutet, dass Kollagenpeptide positive Effekte auf kardiovaskuläre Parameter haben. Diese Peptide können entweder in intakter Form aufgenommen oder in einzelne Aminosäuren zerlegt werden, um dem Körper als Bausteine zu dienen. Es gibt keinen bekannten Mechanismus, durch den sie für Menschen mit Herz-Kreislauf-Problemen schädlich wären. Dennoch sollten Personen mit entsprechenden Erkrankungen die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln mit ihrem Arzt abstimmen.

PHARMANEX MARINE OMEGA

Ich persönlich bin überzeugt, dass die Beweise für einen Zusammenhang zwischen Stress und Omega-3-Fettsäuren ausreichend stark sind. Fischöl ist bekannt für seine positiven Effekte auf Entzündungen im Gehirn und den Schutz von Neuronen vor Schäden.
Die Bedeutung von Omega-3-Fettsäuren für die Gehirngesundheit ist wissenschaftlich gut belegt. Daher sollten sie ein zentraler Bestandteil der Nahrungsergänzung sein.
Darüber hinaus gibt es vielversprechende wissenschaftliche Literatur zu Omega-3-Fettsäuren in Verbindung mit Stress und stressbedingten Parametern. Besonders erwähnenswert ist die Forschung zu Omega-3-Fettsäuren und deren Einfluss auf stressbedingte Veränderungen von Stimmung und Kognition bei gesunden Menschen
PHARMANEX GREEN TEA

Grundsätzlich ist Tegreen kein Medikament zur Verbesserung der Leberfunktion. Allerdings ist bekannt, dass die enthaltenen Polyphenole in unbedenklichen Mengen eine gewisse leberschützende Wirkung haben. Gleichzeitig zeigen Studien, dass eine übermäßige Zufuhr von grünem Tee die Leber schädigen und toxische Effekte verursachen kann.
FAQs
Grüner Tee und Grüntee-Extrakte gelten für die meisten Verbraucher als sicher.
Randomisierte klinische Studien bestätigen eine sehr gute Leberverträglichkeit von Grüntee-Extrakten in angemessenen Dosierungen. Dennoch gibt es vereinzelt Berichte über Lebertoxizität im Zusammenhang mit der Einnahme hoher Dosen von grüntee-haltigen Extrakten.
Pharmanex weist bereits seit über einem Jahrzehnt vorsorglich darauf hin, nicht mehr als 1.200 mg Grüntee in Kombination mit anderen grüntee-haltigen Nahrungsergänzungsmitteln einzunehmen. So wird sichergestellt, dass Verbraucher nur Mengen erhalten, die in klinischen Studien am Menschen als sicher erwiesen wurden.
Was ist die Obergrenze für grünen Tee?
Es gibt keine festgelegte Obergrenze für grünen Tee. Allerdings wird empfohlen, eine Gesamtdosis von 1.200 mg grünem Tee in Kombination mit anderen grüntee-haltigen Nahrungsergänzungsmitteln nicht zu überschreiten.
Diese Menge, einschließlich der enthaltenen Katechine, wurde in randomisierten klinischen Studien am Menschen als sicher eingestuft und zeigte keine nachteiligen Auswirkungen auf die Leber.
Was ist, wenn ich an einer Krankheit leide oder wenn eine unerwünschte Reaktion auftritt?
Patienten mit gesundheitlichen Beschwerden wird grundsätzlich empfohlen, vor der Einnahme ihren Arzt zu konsultieren. Zudem sollte die Einnahme sofort abgebrochen und ein Arzt aufgesucht werden, falls unerwünschte Reaktionen auftreten.
Referenzen:
- Sarma DN, Barrett ML, Chavez ML, Gardiner P, Ko R, Mahady GB, Marles RJ, Pellicore LS, Giancaspro GI, Low Dog T. Safety of green tea extracts : a systematic review by the US Pharmacopeia. Drug Saf. 2008;31(6):469-84. Review. PubMed PMID: 18484782
- Yates AA, Erdman JW Jr, Shao A, Dolan LC, Griffiths JC. Bioactive nutrients – Time for tolerable upper intake levels to address safety. Regul Toxicol Pharmacol. 2017 Mar;84:94-101. doi: 10.1016/j.yrtph.2017.01.002. Epub 2017 Jan 18. Review. PubMed PMID: 28110066.Fklsjdfkl
Randomisierte Studien bestätigen eine sehr gute Sicherheit, insbesondere bei Verwendung in empfohlenen Dosierungen. In der EU empfehlen wir eine Kapsel pro Tag – eine geringere Menge als die bis zu vier Kapseln pro Tag, die in den USA und Kalifornien zugelassen sind. Daher bestehen in unserer Region keine Bedenken hinsichtlich der Sicherheit.
Dennoch erhalte ich häufig Anfragen von Verbrauchern zur Leberverträglichkeit von grünem Tee, was auf Fallstudien und negative Berichterstattung zurückzuführen ist.
Solange Tegreen nicht überdosiert wird, ist die Sicherheit jedoch vollständig gewährleistet, und die Anwender profitieren von den antioxidativen Eigenschaften des grünen Tees
PHARMANEX LIFE PAK+

Spurenelemente und Vitamine, zusammengefasst als Mikronährstoffe (MN), sind essenziell für den menschlichen Stoffwechsel. Aktuelle Forschungsergebnisse unterstreichen ihre Bedeutung bei häufigen Erkrankungen, da ein erheblicher Mangel das persönliche Wohlbefinden oder Krankheitsverläufe negativ beeinflussen kann.
Daher werden Mikronährstoffe auch in wissenschaftlichen Leitlinien – basierend auf Studiendaten – von der ESPEN (European Society for Clinical Nutrition and Metabolism) empfohlen.

Unsere Knochen bestehen zu einem großen Teil aus Hydroxylapatit und Magnesium, zwei essenziellen Mineralstoffen, die für ihre Stabilität und Funktion entscheidend sind. Eine ausgewogene Versorgung mit wichtigen Mineralstoffen kann dazu beitragen, die Knochengesundheit langfristig zu erhalten. Also, warum nicht den Knochen das geben, was sie wirklich brauchen?
Abschließend gilt für Menschen mit bestehenden Erkrankungen:
Wer an Diabetes, Nierenerkrankungen, Herz-Kreislauf-Problemen, Autoimmunerkrankungen aus dem rheumatischen Formenkreis, Hyperlipidämie oder anderen gesundheitlichen Beschwerden leidet, sollte vor der Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln grundsätzlich Rücksprache mit seinem Arzt halten.